Fasnet und Hüfingen

Begriffsdefinition

"Fasnet ist kein oberflächlicher Klamauk und keine ausschweifende Fröhlichkeit, sondern lebendiges Brauchtum, das Teil unserer Identität als Alemannen und Baaremer ist." (Quelle: Peter Albert, "Hüfinger Fasnet")

Hinter diesem Volksbrauch steht mehr als nur eine Volksbelustigung. Das Wort Fastnacht kommt aus dem Mittelhochdeutschen, heißt dort "vastnaht", "vasnaht", "vastelnaht" oder auch "vaschang" und taucht so schon in ältesten niedergeschriebenen Quellen auf. All diese Begriffe bedeuten Vorabend zur Fastenzeit, was auch in anderen Sprachen zutrifft. So lautet die freie Übersetzung des Wortes "Carneval" vom Italienischen "carne lavale" soviel wie "Lebe wohl, Fleisch".

Im alemannischen Sprachraum, in der Gegend der Baar, spricht man von Fasnacht oder Fasnet. Auf diesen Seiten wird deshalb auch der Begriff Fasnet verwendet, da durch den Bezug zur Mundart eine Beziehung zum alten Volksbrauch hergestellt wird.

Der Termin der Fasnet ist abhängig vom beweglichen Osterfest und fällt deshalb jedes Jahr auf einen anderen Zeitraum. Als Beginn wird in katholischen Gegenden der 7. Januar, der Tag nach Drei König, und als Schluß der Tag vor Aschermittwoch festgelegt.

Nach dem 7. Januar hört man deshalb nicht nur auf der Baar den Spruch: "'S goht dägege!" In Hüfingen beginnt die Fasnet mit dem Hexenrennen der Schulkinder; die Erwachsenen bringen ihr Fasnethäs in Ordnung und überlegen sich lustige Begebenheiten, die den Mitbürgern im vergangenen Jahr passiert sind. Diese Ereignisse werden zu kleinen Stücken ausgearbeitet und an den Fasnetbällen vor Publikum zum Besten gegeben.

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